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Gartenbuch Juni 19
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Ein Beet mit Strauchrosen und Kräutern I

 Aktuelles Gestaltungsbeispiel: Rosen und Kräuter I

Dieses Gestaltungsbeispiel zeigt Duft- und Aromapflanzen - die neuen Gartenlieblinge - zusammen mit duftenden Strauchrosen in rosa, violetten und silbergrauen Farbtönen. Diese Pflanzung eignet sich für einen vollsonnigen Standort etwa im Terrassenbereich. Der Boden sollte durchlässig und eher etwas trocken als zu feucht sein.

Kombiniert werden die robusten Strauchrosen `Flashlight®` und `Rosario®` mit Artemisia abrotanum `Courson`, der Eberraute. Sie ist ein nicht sehr bekanntes Küchenkraut mit feinwürzigem, etwas herbbitterem, zitronigem Geschmack. Ein paar Blättchen in der Salatsoße oder Kräuterbutter geben ein unvergleichliches Aroma. Wie alle Rautengewächse, zu denen auch Beifuß, Wermut und Estragon gehören, sollte sie sparsam verwendet werden, denn das Aroma ist sehr intensiv. Man sollte nur die jungen Blättchen im Frühjahr verwenden, denn mit der Zeit werden die Blätter immer bitterer. Die Eberraute ist wie Salbei und Lavendel ein Halbstrauch und sollte im Frühjahr um 1/3 zurückgeschnitten werden. Sie hat sehr dekoratives filigranes graugrünes Laub, das auch gut als Beiwerk in Sträußen aussieht.

Neben dem silberlaubigen Wermut `Lambrook Mist`enthält unser Pflanzplan den großlaubigen Salbei `Berggarten`; ideal als Würze zu italienischen Pastagerichten und als heilender Tee bei Halsschmerzen. Auch er sollte im Frühjahr um ca. die Hälfte zurückgeschnitten werden, damit er gut durchtreibt und eine schöne breitbuschige Pflanze bildet. Unsere Pflanzung wird noch ergänzt durch die dekorativ violett blühende Duftnessel Agastache foeniculum und die Rosenmonarde Monarda fistulosa. Beide Stauden eignen sich zum Aromatisieren von Tee oder als interessante Würzpflanzen. Calamintha species` Hadriansminze`, die Bergminze  säumt mit ihren zarten Blütenwolken die Pflanzung. Auch ihr Aroma bereichert italienische Gerichte. Sie muß nach der Blüte zurückgeschnitten werden, damit sie nicht mit vielen Sämlingen lästig wird.

Pflege: Es ist klar, daß die Rosen in einem Beet mit Küchenkräutern nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden dürfen. Die ausgewählten Sorten sind dafür genügend robust und gesund. Man kann die Gesundheit aber auch mit einem Pflanzenstärkungsmittel, z.b. `Vitanal Professional Rosen` fördern. In gutem Gartenboden müssen die Kräuter nicht regelmäßig gedüngt werden, denn sie brauchen weniger Nährstoffe als die Rosen. Man düngt also lediglich die Rosensträucher  1x im Frühjahr mit ca. 100g pro Rose organisch-mineralischem Rosendünger.

Statt der genannten Rosen eignen sich für die Pflanzung alternativ auch weitere Strauchrosen,  z.B. die cremefarbene `Jean Stephenne®`, die rosa `Heavenly Pink®`, beide von Lens-Roses; die zartrosa Pimpinellifolia-Hybride `Stanwell Perpetual` oder auch die beiden extrem stark duftenden rosa Sorten `Gertrude Jekyll®` oder `Mme. Boll`. Die beiden letzten Sorten sind nicht ganz so krankheitstolerant und sollten deshalb vorbeugend mit einem Pflanzenstärkungsmittel geschützt werden. 


 

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